HAUS H SÜD-WESTEN.jpg
WESTEND-SÜDEN-KLEIN.jpg
A5 LagePlan.jpg
MONTESSORISCHULE ROHRDORF 3D-ANSICHT.jpg
SCHILDERHÄUSCHEN BAD AIBLING 01.JPG
HOLZBAU-JUGENDZENTRUM_BAD-AIBLING-03.jpg
HYBRIDHAUS-01.jpg
RÖNTGENSTRASSE-SANIERUNG-SOLARLUX_09.jpg
HOLZBAU-KANTINE-1.jpg
pfarrheim st georg 014.jpg
HAUS H SÜD-WESTEN.jpg

HAUS H.


SCROLL DOWN

HAUS H.


KFW GEFÖRDERTER NEUBAU EINES WOHNGEBÄUDES MIT EINLIEGERWOHNUNG 

 

Durch die Umnutzung eines militärischen Areals, das von den amerikanischen Truppen genutzt wurde, konnte attraktives Bauland geschaffen werden. Das Baugebiet befindet sich auf einem Hügel, von dem aus sich der Blick in die Hügellandschaft der Röhn verliert. Auf der anderen Seite hat man Blickbeziehung zur schönen Altstadt von Fulda. Die Festsetzungen im Bebauungsplan haben viel Freiraum für architektonische Entwürfe gelassen, daduch war es möglich nahezu frei von Zwängen einer Gestaltungsatzung ein Gebäude nach den Wünschen der Bauherrn zu entwerfen. Die Familie wünschte sich ein modernes Gebäude, das höchsten energetischen Ansprüchen genügen sollte und flexibel auf sich verändernde Familiensituationen reagieren sollte. Eine Wohnung im 1. Obergeschoss kann nach dem Auszug der Kinder problemlos abgetrennt und vermietet werden, da ein eigener Hauseingang vorhanden ist. Die grossen Dachterrassen ersetzen dann den Gartenanteil. Das Gebäude ist nach dem Passivhaus-Standard entworfen und berechnet worden, ist mit einer Komfortlüftunganlage mit Wärmerückgewinnung und einer solaren Heizungsunterstützung ausgestattet. Die grossen Fensterflächen nach Süden ermöglichen Ausblicke in den Garten und generieren solare Wärmegewinne, die sparsamen Öffnungen nach Norden verhindern grosse Energieverluste. Das Gebäude ist mit einem 2-schaligen Mauerwerk errichtet worden, die mineralische, gemauerte Wärmedämmung ist nachhaltig und diffusionsoffen gestaltet. Das Gebäude ist aus energetischen- und Kostengründen nicht unterkellert, nur die Garage ist unterkellert und nimmt den Heizraum und die nötigen Lagerräume auf. Die Garage ist mit dem Hauptgebäude durch einen transparenten Glaszwischenbau verbunden. Auch durch diese Pufferzone im Westen vor dem Hauptgebäude wird durch solaren Wärmeeintrag Heizenergie gespart und man gelangt trockenen Fusses von der Garage ins Gebäude. 


2014-2015
Neubau eines Einfamilienhaus MIT EINLIEGERWOHNUNG 
Fulda / Hessen
Nutzfläche: 285 qm



Entwurf und Ausführung: N.Richter I Mitarbeit: C.Buschermöhle, M.Hornik
RS_zwo Architekten



FOTOS: NORMAN RICHTER

WESTEND-SÜDEN-KLEIN.jpg

HAUS R.


HAUS R.


ENERGETISCHE SANIERUNG UND ERWEITERUNG EINES REIHENENDHAUSES IN BAD AIBLING

Das 1960 errichtete Reihenendhaus in Bad Aibling wurde im Jahr 2013 nach 2 Jahren Leerstand an eine junge Familie aus der Nachbarschaft verkauft. Das Haus befand sich, bis auf kleinere Reparaturen, im Originalzustand. Das Gebäude sollte energetisch auf den heutigen Stand gebracht werden und mehr Platz für die Familie mit zwei Kindern bieten. 
In Zusammenarbeit mit den Bauherrn wurde ein Energiekonzept entwickelt, dass die räumlichen Gegebenheiten aufgreift (Warmluftheizung) und an den heutigen Standard anpasst (Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung), ohne zu tief in die Bausubstanz einzugreifen. Um mehr Wohnraum zu schaffen wurde die Fläche neben dem Bestand gewählt um einen Anbau zu platzieren. Das Dach wurde ausgebaut und mit einem Dachausstieg (Gaube) versehen. Da die Dächer ohne Kniestock errichtet worden sind, musste eine Form der Dachaufbauten gefunden werden, die genügend Platz für eine Nutzung des Daches bietet. In enger Zusammenarbeit mit dem Bauamt der Stadt Bad Aibling wurde für die gesamte Siedlung eine Formensprache für die Dachaufbauten entwickelt, die dem Gebäudetyp entspricht und ihn ergänzt. Nach und nach werden weitere Gebäude in dieser Siedlung dem heutigen Standart angepasst, die Dächer gedämmt und ausgebaut. Der Gartenbereich wurde ebenfalls neu gestaltet. TRR-Landschaftsarchitekten aus München haben speziell für diesen Haustyp eine Gartengestaltung entworfen, die auf begrenztem Platz eine grösstmögliche Nutzung garantiert. Die energetische Sanierung wurde mit Förderung der kfw Bank (Effizienzhaus 55) durchgeführt. Der energetische Standard entspricht dem EnerPhit-Standart des Passivhaus Institut in Darmstadt. Eine Zertifizierung des Gebäudes vom Passivhaus Institut Darmstadt läuft. 


2013-2014
ENERGETISCHE SANIERUNG UND ERWEITERUNG EINES REIHENENDHAUSES
BAD AIBLING / OBERBAYERN
Nutzfläche: 150 qm


ENTWURF UND AUSFÜHRUNG: N.RICHTER
RS_zwo ARCHITEKTEN



FOTOS: MICHAEL CHRISTIAN PETERS I ASCHAU

             N.RICHTER

A5 LagePlan.jpg

KINDERGARTEN WETTBEWERB


KINDERGARTEN WETTBEWERB


ENTWURFSKONZEPT

Der bestehende Altbau bildet am Rand von Hohenthann einen starken Riegel in Nord-Süd Richtung aus, an dessen Ende im 90° Winkel ein kürzerer Schenkel angebaut ist. Die Situation erinnert an ein Bauernhaus mit einer angebauten Tenne. Der Altbestand greift mit seiner Formensprache die bäuerlich geprägte Gegend auf und interpretiert diese für einen Kindergarten neu. Das L-förmige Gebäude spannt mit beiden Bauteilen ein Quadrat auf und umschliesst so einen Innenhof, der sich nach Süden zur Landschaft hin öffnet. Die Größe dieses Quadrats übernehmen wir für den Neubau. Auch die Abmessung des bestehenden Hauptgebäudes ist für den Neubau bestimmend. Dadurch sind die Länge des Hauptbaus und die der Nebengebäude festgelegt. Es wird ein Gleichgewicht zwischen dem Altbau und der Erweiterung hergestellt. Beide Häuser sind durch einen Gang, die Magistrale, miteinander verbunden.

Zwischen dem Altbau und den neuen Gebäudeteilen entstehen weitere Höfe. Der erste Hof zwischen dem Altbau und dem neuen Teil bildet einen geschützten Innenhof, in dem die Kleinsten, unbeschwert, abgeschirmt von den Grossen mit Blick in die Landschaft, aber immer unter den wachsamen Augen der Betreuung, spielen können. Der zweite neue Hof der entsteht, bildet einen kleinen Innenhof für die Kindergarten-Gruppen und setzt sich im Innenraum im gemeinsamen Spielbereich fort.

Während das Dach und die Traufkante des Altbestandes im Hauptgebäudes des Neubaus weitergeführt werden, weicht die Aussenwand zum Eingang hin immer mehr zurück um so den Besucher zum Eingang hinzuführen und einen überdachten Begegnungs- und Eingangsbereich zu bilden. Diese Schrägstellung ist auch im Inneren spürbar und schafft so interessante Inneräume. Die Magistrale, die Verbindung zwischen Alt- und Neubau, bildet das Rückgrat der gesamten Anlage und ist auch Grundlage für eine Erweiterungsmöglichkeit in der Zukunft.


2015
MACHBARKEITSSTUDIE FÜR DEN NEUBAU EINES KINDERGARTENS
HOHENTHANN / OBERBAYERN


ENTWURF: RS_2 ARCHITEKTEN, MARKUS HORNIK UND NORMAN RICHTER


MONTESSORISCHULE ROHRDORF 3D-ANSICHT.jpg

MONTESSORISCHULE ROHRDORF


MONTESSORISCHULE ROHRDORF


ENERGETISCHE SANIERUNG UND AUFSTOCKUNG MONTESSORISCHULE ROHRDORF


Das 1960 errichtete Grundschulgebäude der Gemeinde Rohrdorf ist bis zum Neubau eines grösseren Schulgebäudes am Ortsrand von Rohrdorf als Schulgebäude genutzt worden. Danach ist es für einige Jahre als Vereinstreffpunkt für verschiedene Ortsvereine genutzt worden. Seit  2003 nutzt die Montessorischule Rohrdorf e.V. das ehemalige Grundschulgebäude wieder zu schulischen Zwecken. Die Gemeinde Rohrdorf hat sich nun entschlossen das Gebäude in 2 Bauabschnitten zu sanieren und das Gebäude technisch und energetisch auf einen aktuellen stand zu bringen. Im Jahr 2012 wurde der gesamte Kellerbereich neu abgedichtet, gedämmt und die Regenentwässerung neu geordnet. In den Jahren 2016 bis 2017 wird die komplette Haustechnik erneuert, das Dach neu gedeckt, die Fenster ausgetauscht und die Aussenwände gedämmt. 
Im Innenbereich werden einige Räume neu aufgeteilt und im Keller eine neue Küche und ein Essbereich eingebaut.  
RS_2 Architekten hat hierfür das energetische Konzept entwickelt, die Passivhausberechnung durchgeführt, das Brandschutzkonzept erstellt und auch die Werk- und Detailplanung angefertigt. Baubeginn ist im Sommer 2016, Baufertigstellung ist für das Jahr 2017 geplant. 


2012-2017
Energetische Sanierung der Montessorischule
Rohrdorf

Nutzfläche: ca. 900qm


ENTWURF UND AUSFÜHRUNG: N.RICHTER, M.Hornik
RS_ZWO ARCHITEKTEN


SCHILDERHÄUSCHEN BAD AIBLING 01.JPG

SCHILDERHÄUSCHEN BAD AIBLING


SCHILDERHÄUSCHEN BAD AIBLING


NEUBAU EINES VERKAUFSHÄUSCHEN FÜR KFZ SCHILDER

Konzeption und Neubau eines mobilen Verkaufshäuschen für KFZ-Schilder. Der Bauherr, die Firma Kroschke GmbH benötigte für den Standort Bad Aibling ein neues Verkaufshäuschen. In Zusammenarbeit mit dem Architekten wurde ein neues Gebäude entwickelt das mobil, preiswert und optisch ansprechend ist. Das Gebäude durfte nicht mehr wie ein vergleichbarer Wohn-oder Verkaufscontainer von der "Stange" aus Stahl oder Beton kosten. Diese Vorgaben konnten eingehalten werden. Das Ergebnis ist ein architektonisch optimiertes mobiles Gebäude aus Holz, dass zu 100% an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst wurde und das inzwischen auch seine Mobilität bewiesen hat und seinen Standplatz nach Traunstein gewechselt hat. 


2013
neubau eines schilderhäuschen für kfz-schilder
BAD AIBLING / OBERBAYERN
NUTZFLÄCHE: 9 QM


ENTWURF UND AUSFÜHRUNG: N.RICHTER
FÜR BLAESIG ARCHITEKTEN GMBH


HOLZBAU-JUGENDZENTRUM_BAD-AIBLING-03.jpg

JUGENDZENTRUM BAD AIBLING


JUGENDZENTRUM BAD AIBLING


NEUBAU DES JUGENDZENTRUM BAD AIBLING

Ein Gebäude und neues Mobiliar für ein buntes Spektrum an Aktivitäten in der Jugendarbeit. Bis ins Detail klug austariert. Ein Ort zum Wohlfühlen und Arbeiten, transparent, aber auch mit Rückzugsbereichen für die Jugendlichen. Das gesamte Haus ist auf vielseitige Nutzbarkeit ausgelegt und kann sich Änderungen anpassen.
Lichtdurchflutet und transparent, mit nachhaltigen, einfachen Materialien gebaut. Ökologisch und Ökonomisch optimiert.
Die innere Gliederung, des langgestreckten Gebäudes bildet sich aussen ab. Drei Bereiche werden mit einem Flur, der durch das gesamte Gebäude als Rückrat verläuft, verbunden. Jeder Baukörper ist je nach Nutzung in der Höhe gestaffelt. Der niedrige Baukörper mit einem begrünten Flachdach, zieht sich über die gesamte Länge und beherbergt die Büros der Verwaltung, Küchen-, Lager-, Technik- und Sanitärräume. Um Beschwerden der Nachbarn wegen Ruhestörung zu vermeiden, sind diese ruhigen Nebenräume zu der nachbarschaftlichen Bebauung hin orientiert und fungieren als Schallschutzriegel. Die lauteren Veranstaltungs- und Gruppenräume sind zur Bahnlinie nach Norden orientiert, grossflächig aufgeglast und schliessen mit einem Edelstahl gedeckten, flachgeneigten Pultdach ab. Das Herz der Anlage in der Mitte, ist der grosse Raum der offenen Arbeit, eine Art Café wo sich die Jugendlichen treffen, Billard oder Kicker spielen können. Daneben gibt es noch verschiedene Gruppenräume und einen Bandübungsraum mit einem eigenen Eingang und WC, so dass diese auch ausserhalb der üblichen Öffnungszeiten benutzt werden können. Der grosse Veranstaltungssaal setzt sich auch in der Höhe von den anderen Bereichen deutlich ab und funktioniert ebenfalls unabhängig vom Rest des Gebäudes und kann somit auch für Veranstaltungen extern vermietet werden.


2011
Jugendzentrum Mosaik
Bad AIBLING / Oberbayern
Nutzfläche: 377 qm
Architektouren 2011  
Veröffentlichung „Mikado“ 08.2012 


ENTWURF UND AUSFÜHRUNG: N.RICHTER
FÜR BLAESIG ARCHITEKTEN GMBH



FOTOS: PETRA WALLNER I MÜNCHEN

HYBRIDHAUS-01.jpg

HAUS RIEWENHERM


HAUS RIEWENHERM


3 GENERATIONEN HYBRIDHAUS MIT AUSSICHT

Das 1100 qm grosse Grundstück liegt am Rande der kleinen Ortschaft Biberg in Oberbayern. Die Hanglage und der Umstand, dass es sich um eine aufgefüllte Kiesgrube handelt, stellten eine grosse Herausforderung für den Entwurf dar. Für die Lage des Gebäudes wurden die nicht aufgefüllten Bereiche dieser Kiesgrube gewählt, um den Aufwand für die Gründung in Grenzen zu halten. 
Der Blick in die Landschaft und die Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen waren ebenfalls entscheidend für die Lage des Gebäudes, das im April 2011 fertig gestellt worden ist. Das Grundstück ist nach zwei Seiten hin abfallend, was dem energetischen Konzept entgegen kommt. Die sonnigen Seiten des Hauses sind grosszügig aufgeglast, die Nordseite steckt halb im Hang, hier können Wärmeverluste durch eine geschlossene Fassade minimiert werden. Das Gebäude liegt parallel zum Hang, da es von hier die beste Aussicht gibt. 
Die Nutzung des Gebäudes ist horizontal gegliedert. Im Erdgeschoss und im Tiefparterre wohnt eine junge 4 köpfige Familie, im Obergeschoss die Grosseltern. So teilen sich drei Generationen ein Haus, wie es in den umliegenden Bauernhöfen immer schon gewesen ist. Durch die Hanglage ist es möglich dass das Obergeschoss behindertengerecht über eine Rampe erschlossen wird. Alle untergeordneten Räume wie Bäder, Toiletten, Hauswirtschaftsraum und Speisekammer sind zur Strasse hin, sämtliche Aufenthaltsräume sind zur Aussicht und zur Sonne hin orientiert. Die Süd-Westlage des Hauses garantiert dass alle Zimmer immer optimal belichtet sind. 
Damit beide Familien von der Aussicht ins Grüne und in die nahen Alpen profitieren können, sind alle Aufenthaltsräume raumhoch verglast. Der Innenraum verschmilzt mit dem Aussenraum, die grosszügigen Räume erweitern sich scheinbar unendlich in die Natur. 


2012
3 Generationenhaus Riewenherm
Biberg / Schönau
Oberbayern
Nutzfläche: 284 qm
ArcHitektouren 2013
Veröffentl.„Bauen mit Holz“ 02.2012

2.PLATZ HOLZBAUPREIS ROSENHEIM 2013


ENTWURF UND AUSFÜHRUNG: N.RICHTER
FÜR BLAESIG ARCHITEKTEN GMBH



FOTOS: PETRA WALLNER I MÜNCHEN


RÖNTGENSTRASSE-SANIERUNG-SOLARLUX_09.jpg

RÖNTGENSTRASSE


RÖNTGENSTRASSE


KFW GEFÖRDERTE ENERGETISCHE SANIERUNG EINER WOHNANLAGE MIT 66 EIGENTUMSWOHNUNGEN 

Die in den 70-er Jahren errichte Wohnanlage mit 66 Eigentumswohnungen war sanierungsbedürftig. Sowohl die Öl-Heizungsanlage als auch die bauliche Substanz ist in die Jahre gekommen und musste saniert werden. Die engagierte Hausverwaltung hat es geschafft alle Eigentümer von der nötigen Sanierung zu überzeugen und auch den Weg für eine kfw-Förderung zu ebnen. Es wurde eine eine Sanierung angestrebt, die über die aktuellen gesetzlichen Anforderungen an Neubauten  hinausgeht. Als Partner für die Planung und Bauleitung der haustechnischen Sanierungen konnte das Ingenieurbüro Thomas Landgraf in Bad Aibling gewonnen werden. 
Folgende Maßnahmen wurden durchgeführt:
Dämmung der Aussenwände, Dämmung und Erneuerung der Flachdächer, Austausch der Fenster, Betonsanierung und Einhausung der Balkone, Dämmung der Kellerdecke, Einbau einer neuen Pelletheizung mit Solarunterstützung, Einbau von Lüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung in den Wohnungen, Neugestaltung der Eingangsbereiche und Aussenanlagen. 
Durch dieses Maßnahmenpaket konnte der Verbrauch an Heizenergie um ca. 60% gesenkt werden. Ebenso konnten vormals unverkäufliche und kaum vermietbare Wohnungen wieder in attraktive Wohnungen und wertbeständige Geldanlagen umgewandelt werden. Der Wert der einzelnen Wohnungen konnte durch die Sanierung um 100% gesteigert werden. Die architektonische Umgestaltung und die freundliche Farbgebung hat zu einer neuen positiven Identifikation der Bewohner mit Ihrer Wohnanlage und einer deutlich gestiegenen Zufriedenheit geführt. Ebenso wurden bauphysikalische Mängel, wie Schimmelbildung in den Wohnungen, behoben. 
Die Bauzeit betrug ca. 1 Jahr, sämtliche Wohnungen waren wärend der Bauzeit bewohnt. 


2010-2012
Energetische Sanierung einer 
Wohnanlage mit 66 Einheiten
Bad Aibling / Oberbayern
Nutzfläche: 5620 qm


Entwurf und Ausführung: N.Richter
für Blaesig Architekten GmbH



FOTOS: NORMAN RICHTER I SOLARLUX  

HOLZBAU-KANTINE-1.jpg

KANTINE FELDKIRCHEN-WESTERHAM


KANTINE FELDKIRCHEN-WESTERHAM


NEUBAU EINER KANTINE FÜR EINE PAPIERFABRIK IN FELDKIRCHEN-WESTERHAM

Die ursprüngliche Kantine des Werkes Weidach der Neenah-Gessner GmbH befand sich im Tiefparterre einer Produktionshalle. Als Bauplatz für die neue Kantine stand nur ein, für die Produktion nicht nutzbares, Restgrundstück zwischen Werkskanal und Hochregallager, zur Verfügung. Der Bauplatz geht in das Naturschutzgebiet „Unteres Mangfall-Leitzachtal“ über. Um vor Hochwasser sicher zu sein schwebt das Gebäude über dem Boden. Die Kantine ist in Holztafelbauweise erstellt und bietet Platz für 50 Mitarbeiter. Der Gastraum öffnet sich raumhoch nach Süden ins Grüne. Im Sommer spendet das weit auskragende Dach Schatten und Schutz vor Regen, so dass die Terrasse gut genutzt werden kann. Die Nebenräume werden über Oberlichter belüftet und belichtet. Durch die gute Dämmwirkung der Holzbaustoffe kommt es im Sommer nicht zur Überhitzung und im Winter wird durch die tiefstehende Sonne viel Energie eingespart. 


2005
Kantine Weidach
Feldkirchen Westerham / Oberbayern
Volumen 642 kbm 
Bauzeit 12 Wochen
Architektouren 2006


ENTWURF UND AUSFÜHRUNG: N.RICHTER
FÜR BLAESIG ARCHITEKTEN GMBH



FOTOS: PETRA WALLNER I MÜNCHEN

pfarrheim st georg 014.jpg

PFARRHEIM ST. GEORG


PFARRHEIM ST. GEORG


TEILABRISS UND NEUBAU EINES KATHOLISCHEN PFARRHEIMS

Die Entscheidung für den Teilabriss des alten Pfarrsaals, aus den 60er Jahren, ermöglicht den Neubau des neuen Pfarrheims. Durch das Abrücken des neuen Baukörpers vom Bestand werden die verschiedenen Nutzungen deutlich von einander getrennt und es entsteht ein geschützter Innenhof. Der neue Baukörper gliedert sich in den Veranstaltungsbereich im Erdgeschoss und die Gruppenräume im Obergeschoss. Die Glasfassade im Süden kann mit Schiebetüren grosszügig geöffnet und mit raumhohen Lärchenholzlelementen verschattet werden. Das Obergeschoss mit seinem eigenen Eingang ist gänzlich unabhängig vom Erdgeschoss und ermöglicht so parallele Veranstaltungen im Erd- und Obergeschoss. Der gesamte Entwurf des neuen Gebäudes und die Gestaltung der Grundrisse ist darauf ausgelegt möglichst flexible Nutzungen zu ermöglichen und zu unterstützen. 
Der Entwurf des neuen Pfarrheims ist aus verschiedenen Forderungen und Vorgaben entwickelt worden:
Dem berechtigten Ruhebedürfnis der Nachbarn wird durch die Erschliessung über den Kirchenvorplatz und durch die Lage der Räume im Süden Rechnung getragen. Die reduzierten Wandöffnungen im Norden tragen dazu bei, die Lärmbelastung zu reduzieren und die Energieverluste zu minimieren.
Im Gegensatz dazu wird die Südseite grosszügig verglast, um helle sonnendurchflutete Räume zu realisieren. Eine übermässige Aufheizung im Sommer soll durch den grossen Dachüberstand, der im Sommer bei hoch stehender Sonne Schatten spendet, und durch die aussen an der Fassade verschiebbaren Schiebeläden verhindert werden. In der Übergangszeit und im Winter hilft die Glasfassade Heizkosten zu sparen.
Der Putzbalkon im Obergeschoss ermöglicht die mühelose Wartung und Reinigung der Fassade.
Die Wahl der Materialen bei den Bau- und Konstruktionselementen entspringt der Vorgabe möglichst nachhaltige, wartungsfreie und unbehandelte Materialien zu verwenden.
Alle sichtbaren Holzkonstruktionen sind nur lasiert oder geölt. Stahl- und Metallkonstruktionen werden verzinkt oder in Eisenglimmerfarbe gestrichen. Die Böden in den Gruppenräumen und im Saal werden mit einem hochbelastbaren geöltem Eichenparkett belegt. Wegen der hohen Feuchtigkeitsbelastung im Eingangsbereich, dem Foyer, der Küche und den WC´s wird in diesen Räumen ein widerstandsfähiger Terrazzoboden verlegt.
Die Einbaumöbel werden aus strapazierfähigen Stabholzplatten, die mit einem Eichenfurnier belegt sind, eigens für dieses Pfarrheim entworfen und gefertigt.


2005
Pfarrheim St. Georg
Bad Aibling / Oberbayern
Nutzfläche 470 qm 
Bauzeit 12 Monate
Architektouren 2006


ENTWURF UND AUSFÜHRUNG: N.RICHTER
FÜR BLAESIG ARCHITEKTEN GMBH



FOTOS: PETRA WALLNER I MÜNCHEN